Gesundheit
Ernährung
Die TCM glaubt, dass Lebensmittel und Ernährung nicht unendlich ergänzt werden kann, sondern bestimmte Kombinationen erfolgen müssen, um eine Wirksamkeit zu erzielen. Die TCM unterteilt Lebensmittel in fünf Geschmacksrichtungen (sauer, bitter, süß, scharf, salzig), fünf Getreide, fünf Früchte, fünf Tiere und fünf Gemüse gemäß der Fünf-Elemente-Theorie, um den fünf inneren Organen des menschlichen Körpers zu entsprechen (Leber, Herz, Milz, Lunge und Niere). Der Körper passt die Ernährungsstruktur an, um das Gleichgewicht und die Stabilität der Funktionen der Organe zu fördern. Die TCM ist der Ansicht, dass die Ernährung kontrolliert werden muss und daher sollten die Mahlzeiten eine bestimmte Uhrzeit und eine bestimmte Menge haben: „Das Frühstück sollte gut sein, das Mittagessen sollte voll sein und das Abendessen sollte weniger sein“. Die Speisen sollten auch der Jahreszeit entsprechend ausgewählt werden (z.b im Frühjahr sind Lebensmittel geeignet, die für den Verzehr von scharfen und süßen Produkten sind) und den verschiedenen Regionen.
Bewegung
Die TCM legt Wert auf die Bedeutung von Bewegung für die Erhaltung der menschlichen Gesundheit. Es wird angenommen, dass regelmäßige körperliche Bewegung die Durchblutung fördert, den Ernährungszustand des Körpers verbessert, dazu beiträgt, eine kräftige Energie und eine stabile Stimmung aufrechtzuerhalten und ebenso die Immunfunktion des Körpers verbessert, wodurch Krankheiten verhindert oder geheilt werden können. Es gibt viele Bewegungsformen, die nicht auf eine Art beschränkt sind z.B. Gehen, Laufen, Aerobic, Bergsteigen, Schwimmen, Qigong, Tai Chi usw. sind alles gute Methoden. Aber um gute Ergebnisse zu erzielen, muss man eine dieser Bewegungsformen dauerhaft ausüben.
Tageszeiten
In den Ursprüngen der TCM teilten sich ein Tag und ein Nacht in zwölf „Shi Chen“ ein, was den vierundzwanzig Stunden von heute entspricht, d.h. jede zwei Stunden sind eine „Shi Chen“. Die „Shi Chen“ berechnung beginnt in der Regel um 11 Uhr abends desselben Tages und endet um 11 Uhr abends des nächsten Tages. Nach dem Gesetz dieser Zeitrechnung entspricht die chinesische Medizin den zwölf Meridianen des menschlichen Körpers und man glaubt, dass das Qi des menschlichen Körpers wie die Gezeiten funktionieren. Es gibt verschiedene Meridiane die „im Dienst“ sind und andere, die „in Pause“ sind. Wenn Sie sich an diese Meridianveränderung anpassen und bestimmte Pflegemethoden anwenden, können Sie auch schon einen guten Gesundheitseffekt erzielen.
Jahreszeiten
In der TCM folgen die fünf inneren Organe des menschlichen Körpers den Jahreszeiten der Natur, folgen dem Gesetz der jahreszeitlichen Veränderungen und stellen die entsprechenden inneren Organe wieder her, so dass eine Wechselwirkung zwischen Natur und Körper erzielt werden kann. „Der Frühling ernährt die Leber, der Sommer ernährt Herz, Milz und Magen, der Herbst ernährt die Lunge und der Winter ernährt die Nieren.“ So ist die allgemeine Regel der saisonalen TCM-Kur. Zum Beispiel: Der Frühling ist die Jahreszeit der Erholung von allem. Gute Laune aufzubauen, den Lebermeridian häufig zu klopfen und süße und abwechslungsreiche Speisen zu essen sind gute Möglichkeiten, die Leber zu beruhigen und die Leber zu nähren. Das Wetter im Herbst ist trocken, deswegen gibt es häufig Atemwegs-Symptome wie trockene Nase, trockener Hals, trockener Husten usw. Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt mehr feuchtigkeitsspendende Lebensmittel für die Lunge verwenden, können Sie das Auftreten einer Vielzahl von Lungenerkrankungen vermeiden.